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Datenschutz bei Drittanbieter-Tastaturen

Im Grunde läuft es bei kommerziellen Angeboten immer gleich. Wenn man nicht den vollen Preis mit Geld bezahlt, bezahlt man teilweise oder ganz mit seinen personenbezogenen Daten. Dabei gibt es stets ein Verhältnis aus „was gebe ich“ und „was bekomme ich“. Manchmal überrascht mich die Statistik, wenn Programme populär werden, die hier ein sehr schlechtes Verhältnis im Sinne von viel geben und wenig bekommen haben.

Das aktuelle Beispiel sind Drittanbieter-Tastaturen für Android und iOS. Ich bekomme eine schöne Tastatur (mit Hintergrundbildchen) und vielleicht irgendeine Zusatzfunktion. Aber eigentlich ist es eben eine Tastatur, fast so wie die, die jedes Handy als Standard mitliefert. Ich gebe aber, und darum der Artikel, personenbezogene Daten von mir preis. Die Tastatur erfährt schließlich alles. Passwörter, Besuchte Seiten im Internet usw. (mal von Spracheingabe oder Passwortmanagern abgesehen). Mal davon abgesehen, dass solche kleinen Apps auch gerne Standorddaten und Inhalte eures Handys an dern Hersteller senden. Auch spielt unter anderem Microsoft wieder mit, die mit Cloud-Diensten und der Tastatur SwiftKey ganz gut beim Datensammeln dabei sind.

Vor der Installation einer App sollte man sich also etwas informieren und eine mündige Entscheidung für oder gegen eine App treffen. Konkret empfielt es sich also:

  • nachzulesen wer hinter dieser App steht und wie derjenige sein Geld verdient
  • die Berechtigungen zu überprüfen und auch wirklich Konsequenzen daraus zu ziehen
  • zu schauen, ob es auch eine freie Alternative gibt (beispielsweise aus dem F-Droid store) oder eine propietäre mit weniger Datenhunger
  • Woher kommt die App. Russland, Europa, Asien oder Amerika. DAvon hängt ab, welchem Datenschutzrecht die Firma unterliegt.
  • sich zu überlegen, ob das Verhältnis aus dem, was ich gebe (personenbezogene Daten) und dem was ich bekomme (schicke Tastatur) wirklich die Installation rechtfertigt

Ich bin durch folgende lesenswerte Artikel auf diese Thematik aufmerksam geworden:
Curius.de und Golem.de

Verantwortungsvoller Mobilfunkanbieter

Die Wahl des Mobilfunkanbieters fällt oft nicht leicht.

  • Je nach Wohnort gilt es ein Netz (D1 – Telekom; D2 – Vodafone; E-Netze – Telefónica) zu wählen, welches am Arbeitsplatz, zu Hause und an anderen wichtigen Orten (guten) Empfang hat.
  • Dann gilt es die Entscheidung zu treffen, ob man direkt zu einem Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz geht oder zu einem Mobilfunkprovider (-Discounter).
  • Natürlich kommt es auch auf das zu jedem persönlich passende Tarifmodell an. (Achtung, auch hier gibt es mittlerweile Verträge mit 24 Monaten Laufzeit und der groß beworbene Preis gilt nur für die ersten 12)
  • Dann gibt es noch den verantwortungsvollen Umgang mit Daten und menschlichen Ressourcen, Nachhaltigkeit eben.

Zum letzten Punkt gibt es bisher genau einen Anbieter (von dem ich keinerlei Vorteile dafür bekomme, dass ich diesen Artikel schreibe. Die verlinkten Angebote sind normale Links ohne finanzielle Vorteile für mich): WEtell, der seit Februar 2018 im Aufbau ist.

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