Archiv der Kategorie: Technik

Threemas Open-Source-Werdung

Wer fleißig im Open Source Blog Netzwerk OSBN ließt, der findet gerade verschiedene Meinungen zu der Öffnung des Quellcodes des schweizers Messengers Threema. Threema Work ist offiziell in Baden-Württemberg für die staatlichen Lehrerinnen und Lehrer das Kommunikationsmittel. Abseits dieser kleinen Info haben das neu gegründete Kollektiv GnuLinux.ch und BITblokes das Thema von mehreren Seiten beleuchtet.

Ich möchte an dieser Stelle zwei weitere Aspekte beitragen:

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Anydesk in Debian aus dem Autostart entfernen

AnyDesk ist eine Fernwartungs-Software, die von der AnyDesk Software GmbH in Stuttgart entwickelt wird. AnyDesk ermöglicht einen Fernzugriff zwischen Computern mit unterschiedlichen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder macOS.

https://de.wikipedia.org/wiki/AnyDesk abgerufen am 1. September 2020

Anydesk startet unter Debian Hintergrunddienste, die auch dann laufen, wenn ich es seit dem Start des Computers nicht verwendet habe.

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SailfishOS auf dem Intex Aquafish updaten

Seit einigen Jahren besitze ich das Intex Aquafish Smartphone mit SailfishOS. Das Updateverhalten war, solange es supportet wurde, super. Es kommt eine automatische Meldung und mithilfe des grafischen Update-Programmes hat er sich die jeweils aktuelle Version installiert.

Damit war nur leider bei Version 2.irgendwas Schluss. Im Grunde genau das, was billig Android-Handys vorgeworfen wird, habe ich dann auch erlebt, es gibt keine Updates mehr. Aber …

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Bei Moodle zwei Accounts gleichzeitig mit Firefox anmelden

Hallo zusammen. Wir arbeiten an unserer Schule nun mit Moodle. An dieser Stelle ist es immer ein sehr nerviges Hin und Her, wenn man als Admin und als Lehrer angemeldet ist. Auf die Schnelle habe ich kein Plugin und keine Möglichkeit gefunden, Firefox Sandboxen bei zu bringen. Habe ich das übersehen oder gibt es das nicht?

Aber das lässt sich immerhin mit zwei Accounts umgehen. Ein „normales“ Fenster und ein privates Fenster (Strg + Shift + p oder per Menü und „neues privates Fenster“.

Auf diese Weise kann ich mich in jedem der beiden Fenster bei moodle mit unterschiedlichen Accounts anmelden.

Befehle / Code in WordPress formatieren

Wie in meinem letzten Beitrag zu sehen ist, kämpfe ich ein wenig mit den WordPress Blöcken und eingefügtem Code.

Entweder ich schreibe ihn einfach zwischen Textzeilen, Beispiel:
Sudo apt update
Hiermit aktualisiert man die Paketlisten in apt-basierten Distributionen.

Oder der Code bekommt einen eigenen Block

sudo apt update

Hiermit aktualisiert man die Paketlisten in apt-basierten Distributionen.

Das Erste kann bei noch komplexeren 😉 Befehlen zu Fehlern führen, Zweiteres braucht einfach sehr viel Platz und macht Anleitungen unübersichtlich.

Gibt es hier eine schöne Abhilfe? Also, wie ich Zeilen innerhalb eines Blockes „Absatz“ als Code markieren kann? Im Idealfall, ohne ein Plugin installieren zu müssen.

bios

Bios Update Thinkpad x230 mithilfe von Linux

Nachdem ich den Artikel von Fryboyter entdeckt hatte und ich witzigerweise das gleiche Notebook (Thinkpad x230 aus dem Jahre 2012) habe, wollte ich ebenfalls aus Debian heraus mein Bios updaten. Allerdings wusste ich zuerst nicht, wie ich geteltorito.pl installiere. Danach fand ich eine zweite Anleitung und konnte einen Stick mit dem Iso bespielen und das Bios updaten. Im Folgenden zeige ich meine Version des Vorgangs.
Vielen Dank für all die guten Tipps, die man durch Blogs und Foren erhält.

  1. Herunterladen des Isos (dritte Zeile „BIOS Update (Bootable CD)“)
  2. Unter Debian genisoimage installieren (war bei mir schon installiert)
    sudo apt install genisoimage
  3. Dann muss das Image aus der Iso-Datei extrahier werden
    Per Terminal in den richtigen Ordner navigieren und folgendes eingeben (x230.img ist dann der Name des Images):
    geteltorito -o x230.img g2uj28us.iso
  4. Das Image auf einen USB Stick kopieren
    sudo dd if=x230.img of=/dev/sdb bs=64K

Nun muss das Notebook neu gestartet und mithilfe von F12 zur richtigen Zeit (sehr schnell nach dem Einschalten) das Boot-Menü aufgerufen werden. Hier wählt man USB… aus.
Es folgen viele Sicherheitshinwiese (Akku drin, Netzteil angeschlossen).
Man beachte das kleine Detail, dass die z Taste zum Bestätigen gedrückt werden muss und nicht y (englischer Update-Prozess)
Der Prozess erstreckt sich nun mehr auf das Lesen und Bestätigen von Hinweisen. Nach zwei Neustarts steht dann die wohl wichtigste Zeile da
Update finished successfull (sinngemäß)
Noch mal ein Neustart und die eindrucksvolle Präsentation, wie sich ein Lüfter auf 100% anhört und schon läuft das Notebook wieder, wie gewohnt.

Bildquelle des Beitragsbildes: Von MOS6502 – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, Link

Dezentralisierung der Telefon- und Internetanbieter

Bisher war ich Kunde bei der Telekom. Das Internet brachte etwa 6 MBit/s und die Telekom-Preise sind wohl bekannt.
Je mehr ich mich mit Medien beschäftige, desto mehr komme ich zu dem Ergebnis, dass die großen Markführer ein Problem werden. Sei es die großen Amerikaner, Google, Facebook, Apple, Microsoft und co., die Asiaten mit Samsung usw. und eben die Deutschen, wie dass wir nur Vodafone, T-Mobile und Telefonica als Handyanbieter haben.
Ein zusätzliches Argument für mich gegen die Telekom war, dass sie bei uns auf dem Land diese tollen Hybrid-Tarife anbieten. Also Festnetzanschlüsse, die nicht schnell genug sind aber anstatt den Breitbandausbau voran zu treiben wird per Funk (LTE) aufgestockt. Je nachdem, wie man zu Strahlung und dem Ausbau des Funknetzes steht, ist das ziemlich blöd.

Nun bin ich zu einem lokalen Anbieter – vermittelt durch die Stadtwerke – gewechselt. Und es ist alles wie es sein soll.

  1. Ich kann zu den Stadtwerken mit Fahrrad fahren und Fragen stellen, bzw. den Vertrag abgeben. Und ich kann die TeleData (andere Stadt, aber auch am Bodensee) direkt anrufen, ohne ewig in einer Warteschleife rumzuhängen. Die können alles von mir einsehen und ich werde nicht von einem Billiglohn-Telefon-Mitarbeiter zum anderen weitergeleitet.
    Und ich unterstütze damit ordentliche Arbeitsplätze in Friedrichshafen und nicht Mitarbeiter, die kaum Sicherheit oder ein gutes Gehalt haben, in irgend einem Callcenter. Zumal, was da läuft, also wie weit die die Wahrheit dehnen, damit sie Verträge verkaufen, das ist ein ganz anderes Thema und noch ein Grund die nicht zu unterstützen.
  2. Das Internet ist jetzt real 50 MBits/s ohne Funk und ohne irgendwelchen Schnickschnack.
  3. Ich bezahle genauso viel wie vorher, nur dass eine „Festnetz auf Mobilfunk“-Flatrate dabei ist.
  4. Ich unterstütze keine Telekom, sondern einen regionalen Internetprovider.
  5. Es ist kein komischer Tarif, der im ersten Jahr 50 Zent und danach 80 Euro kostet, sondern immer gleich viel.
  6. Ich miete keine Hardware mehr, ich bekomme sie gratis geliehen. (O.k. leider gab es nicht die Möglichkeit eine Prämie zu bekommen, wenn man seine alte weiter nutzt. Denn ökologisch ist das natürlich zu hinterfragen)

Ich empfehle daher jedem, der mit seinem Anbieter unzufrieden ist, nicht zwischen 1und1, Vodafone und T-Mobile usw. hin und her zu wechseln und jedes Mal diese unglaublich nervigen Tarifstrukturen hinzunehmen, sondern einfach mal bei lokalen Anbietern, wie den Stadtwerken, nachzufragen.

Ich bekomme für diesen Artikel keinerlei Geld. Es sind ja auch keine Links darin 😉

Dann gehe ich jetzt mal schnell schnell surven.