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Nachhaltige Smartphones

Wer ein Smartphone kauft, bezahlt in der Regel nur einen Teil dessen, was es wirklich kostet. Den Rest bezahlen die Natur und andere Menschen, in der Regel aus anderen Ländern kommend, mit ihrer Gesundheit und ihrer Lebenssituation. Derzeit gibt es wenige Alternativen, aber es gibt welche. In diesem Artikel liegt der Schwerpunkt auf der Hardware.

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https://www.capital.de/immobilien/5-gruende-fuer-die-enttechnisierung-des-hauses?utm_source=pocket-newtab

Um das hier geht es: Kosten, Lebensdauer, Ressourcen, Nutzen-Aufwand von Hausautomatisierungen. (Es sind mehr fest verlegte Bussysteme usw. gemeint und weniger sogenannte smarte Lautsprecher-Mikrofone)
Der Artikel fasst das Thema Datenschutz noch nicht einmal an. Denn es gibt natürlich ganzheitlich tolle Smarte Anlage, beispielsweise mit einem Raspberry, doch die meisten Mainstream-Anlagen nutzen proprietäre Standards (von KNX abgesehen) und/oder senden unnötig Daten zum Hersteller.

Debian 10 – installieren und einrichten

Debian ist ein gemeinschaftlich entwickeltes freies Betriebssystem auf Linuxbasis. Für mich der entscheidende Punkt ist, dass es unabhängig von den großen Monopolisten (Microsoft mit Windows und Apple mit iOS) ist. Damit ermöglicht es eine mündige Mediennutzung im Sinne der informationellen Selbstbestimmung und der sozialen Dreigliederung. Natürlich kommt dazu, dass Debian einfach tolle Funktionen hat.
Davor nutzte ich auf meinem Lenovo Thinkpad X230 Ubuntu 18.04 und kurzzeitig 19.04. Positiv an Ubuntu war, dass die Einrichtung auf die Installation von Programmen und deren Einstellung beschränkt war.
Doch auch Debian war nach einem Abend fertig eingerichtet. Denn das erklärte Ziel ist es, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich zu verändern. Das spart Arbeit, passt zu meinem Temperament, meinen zeitlichen Möglichkeiten und meinen Fähigkeiten.
Folgende Erfahrungen durfte ich machen und diese Lösungen finden.

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Datenschutz bei Drittanbieter-Tastaturen

Im Grunde läuft es bei kommerziellen Angeboten immer gleich. Wenn man nicht den vollen Preis mit Geld bezahlt, bezahlt man teilweise oder ganz mit seinen personenbezogenen Daten. Dabei gibt es stets ein Verhältnis aus „was gebe ich“ und „was bekomme ich“. Manchmal überrascht mich die Statistik, wenn Programme populär werden, die hier ein sehr schlechtes Verhältnis im Sinne von viel geben und wenig bekommen haben.

Das aktuelle Beispiel sind Drittanbieter-Tastaturen für Android und iOS. Ich bekomme eine schöne Tastatur (mit Hintergrundbildchen) und vielleicht irgendeine Zusatzfunktion. Aber eigentlich ist es eben eine Tastatur, fast so wie die, die jedes Handy als Standard mitliefert. Ich gebe aber, und darum der Artikel, personenbezogene Daten von mir preis. Die Tastatur erfährt schließlich alles. Passwörter, Besuchte Seiten im Internet usw. (mal von Spracheingabe oder Passwortmanagern abgesehen). Mal davon abgesehen, dass solche kleinen Apps auch gerne Standorddaten und Inhalte eures Handys an dern Hersteller senden. Auch spielt unter anderem Microsoft wieder mit, die mit Cloud-Diensten und der Tastatur SwiftKey ganz gut beim Datensammeln dabei sind.

Vor der Installation einer App sollte man sich also etwas informieren und eine mündige Entscheidung für oder gegen eine App treffen. Konkret empfielt es sich also:

  • nachzulesen wer hinter dieser App steht und wie derjenige sein Geld verdient
  • die Berechtigungen zu überprüfen und auch wirklich Konsequenzen daraus zu ziehen
  • zu schauen, ob es auch eine freie Alternative gibt (beispielsweise aus dem F-Droid store) oder eine propietäre mit weniger Datenhunger
  • Woher kommt die App. Russland, Europa, Asien oder Amerika. DAvon hängt ab, welchem Datenschutzrecht die Firma unterliegt.
  • sich zu überlegen, ob das Verhältnis aus dem, was ich gebe (personenbezogene Daten) und dem was ich bekomme (schicke Tastatur) wirklich die Installation rechtfertigt

Ich bin durch folgende lesenswerte Artikel auf diese Thematik aufmerksam geworden:
Curius.de und Golem.de

Verantwortungsvoller Mobilfunkanbieter

Die Wahl des Mobilfunkanbieters fällt oft nicht leicht.

  • Je nach Wohnort gilt es ein Netz (D1 – Telekom; D2 – Vodafone; E-Netze – Telefónica) zu wählen, welches am Arbeitsplatz, zu Hause und an anderen wichtigen Orten (guten) Empfang hat.
  • Dann gilt es die Entscheidung zu treffen, ob man direkt zu einem Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz geht oder zu einem Mobilfunkprovider (-Discounter).
  • Natürlich kommt es auch auf das zu jedem persönlich passende Tarifmodell an. (Achtung, auch hier gibt es mittlerweile Verträge mit 24 Monaten Laufzeit und der groß beworbene Preis gilt nur für die ersten 12)
  • Dann gibt es noch den verantwortungsvollen Umgang mit Daten und menschlichen Ressourcen, Nachhaltigkeit eben.

Zum letzten Punkt gibt es bisher genau einen zwei Anbieter (von dem ich keinerlei Vorteile dafür bekomme, dass ich diesen Artikel schreibe. Die verlinkten Angebote sind normale Links ohne finanzielle Vorteile für mich): WEtell, der seit Februar 2018 im Aufbau ist. Die anderen, die ich jetzt noch finde, füge ich unten in der Liste ein.

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Ein einfacher Tipp, wie man sein IPhone etwas Datensicherer bekommt. Es geht um die Apple ID, denn wenn ihr Apps nutzt wird diese an Werbetreibende weitergegeben. Mozilla schreibt, dass man es sich am Besten so vorstellen soll, als ob jeder Verkäufer, bei dem man was gekauft hat einem danach zu anderen Läden hinterher läuft und schaut, was man anschaut und kauft. Der Artikel zeigt, wie man das abschaltet.

Spam von mir an mich

Zur Zeit ist ein recht fieser Spam im Umlauf. Die Mail kommt in der Regel von der eigenen Mailadresse (also oberflächlich) und beinhaltet die Erpressung, dass man bei seinen nächtlichen Onlineaktivitäten durch die Webcam gefilmt wurde und diese Aufnahmen im Falle des nicht-bezahlens veröffentlicht werden. Und so sieht er aus:

Spam

Erstens: Nicht bezahlen. Das ist Spam und kommt nicht wirklich von eurer Mailadresse. Falls doch, habt ihr ein ganz anderes Problem. Natürlich hört sich der Inhalt, gerade für öffentliche Personen, fies an, darf aber ignoriert werden.

Zweitens: Immerhin hat die Überprüfung der Bitcoins der letzten Spammail ergeben, dass noch keine Transaktionen getätigt wurden. Weiter so Vernunft.