Auswirkungen des Falls des Privacy Shields

Die Datenschutz – Looby braucht unbedingt mehr PR-Budget, so dass im Nachmittagsprogramm der Privatsender und in Youtube (oh oh) Werbungen die Folgen des Ungültig-Erklärens des Privacy Shields erklärt wird.

In meinen Augen sind die Auswirkungen, dass

  1. Social Buttons auf Homepage, die ungefragt Daten an amerikanische Firmen senden
  2. das nutzen von Google Analytics auf der eigenen Homepage
  3. das Kommunizieren mit nicht-gmail-Nutzern von Gmail aus
  4. das verpflichtende Anbieten von Teams, Zoom, kollaborative Arbeiten mit 365 usw.
  5. eben das generelle ungefragte Senden von personenbezogenen Daten an amerikanische Firmen

illegal ist. Zumindest momentan.

Whatsapp beispielsweise würde ich persönlich anders einstufen, da ich ja die Wahl habe, es zu nutzen oder nicht (also, außer mein Arbeitgeber oder meine Uni verpflichtet mich).

Die CT hat in der aktuellen Ausgabe (Nr. 21) eine sehr schöne Zusammenfassung. Lesen empfohlen 🙂

Sollten alle, die daran glauben, dass eine zu starke Monopolisierung nicht gut ist (das darf natürlich jeder selbst entscheiden) das in die Welt hinaus schreien?

Ist die Nutzung von Windows davon eigentlich auch betroffen? Im Grunde fehlt doch die Grundlage für das Senden von personenbezogenen Daten. Oder gilt das als informationell selbstbestimmt, dass ich ja entscheiden kann, ob ich Windows nutze? Was ist mit Bildungseinrichtungen?

Installieren wir also Freie Software auf Boot-USB-Sticks und bieten Beratung an (nicht missionieren, beraten).

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